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Vorhänge verschönern jede Wohnung. Wer dabei der Umwelt etwas Gutes tun möchte, sollte auf Leinenvorhänge setzen. Leinen wird umverträglich aus Leinen- oder Flachspflanzen gewonnen und war einst die führende Stoffwahl für Bett- und Haushaltswaren verwendet, bis sie von der billigeren Baumwolle verdrängt wurde. Die Leinen- und Flachspflanzen werden geerntet und getrocknet, wobei das entstehende Stroh auf den Feldern belassen wird, wodurch Bakterien und Pilze die Pektine abbauen und teilweise Nährstoffe wieder in den Boden zurückkehren. Während der weiteren Verarbeitung werden Lang- oder Kurzfasern gewonnen. Leinen ist weniger schmutz- und fusselanfällig als viele andere Stoffe. Ein Leinen Vorhang ist demnach den Vorhängen aus anderen Stoffen auch in der Pflege weit voraus. Leinen Vorhänge bestechen auch durch ihre dichte Webung. Ein Leinenvorhang verschönert nicht nur eine Wohnung, sondern unterstreicht den guten Geschmack der Bewohner, die sowohl auf Ästhetik als auch auf die Nachhaltigkeit für die Umwelt achten. Ein Leinen Vorhang bedeutet die Investition in eine grünere Zukunft. Wer auf einen Leinenvorhang statt auf einen aus Organza oder Baumwolle setzt, leistet einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Des Weiteren bereiten Leinen Vorhänge dem Besitzer länger Freude: da sie durch die dichte Webung und die geringere Schmutzanfälligkeit auch eine längere Lebensdauer garantieren. Zudem bieten Leinenvorhänge vielfältige Webmöglichkeiten: ob man einen sehr dichten wünscht oder einen feinen oder einen grob gewebten Leinenvorhang, er wird jedes Mal ein absoluter Hingucker in jeder Wohnung sein.

Ein Leinen Spannbetttuch gibt es in der heutigen Zeit in vielen Variationen. Ob Microfaser-Fleece, Jersey, Microfaser-Jersey, Biber, Frottier oder Interlock, Satin, Leinen und Seersucker. Für jeden lässt sich der passende Leinenstoff finden. Faszinierende Farben und zum eigenen Bett passende Größen sorgen für ein richtiges Wohlfühlerlebnis in Ihren eigenen vier Wänden. Nicht nur Ihre Matratze, sondern auch Ihr Leinen Spannbettlaken soll Sie unterstützen.
Die Herstellung dieser Leinen ist basiert auf einer natürlicher Produktion. Der Leinenstoff, so wie wir ihn kennen, wird aus der sogenannten Flachspflanze gewonnen. Die bis zu sechs Zentimeter langen Fasern bilden Bündel, welche den Leinenstoff entstehen lassen. Die Leinenfaser zeichnet sich durch ihre gut teilbare und fein verspinnbare Struktur aus, was für ein Leinen Spannbetttuch die optimale Vorraussetzung ist.
Es gibt verschiendesten Leinen Spannbettlaken, die sich durch verschiedene Muster oder einfabig gehaltenen, glatten und kuscheligen Flächen ganz unserem eigenen Geschmack anpassen. Nur durch eine gute qualitativ Verarbeiteten Stoff können wir ein optimales Schlaferlebnis erzielen. Schon die alten Ägypter wussten Leinen zu schätzen und haben sie in ihren Alltag einbezogen.

Die Leinenmanufaktur

Die Leinenmanufaktur ist ein altes Gewerbe. Seit dem Mittelalter werden auf traditionellem Wege aus Flachs Leinenstoffe zu verschiedenen Zwecken hergestellt: Bezugs- oder Dekorationsstoffe aus Leinen, zur Herstellung von Kleidern und Leinwänden und vor allem für Bettwäsche. Auch Bucheinbände können aus Leinen hergestellt werden. Seit der Entwicklung von industriellen Produktionsweisen im 19. Jahrhundert wurde die Leinenmanufaktur zugunsten von Baumwollprodukten immer weiter zurückgedrängt. Doch auch in der heutigen Zeit, in der unsere Wirtschaft von Massenproduktion und damit einhergehend Preisdumping geprägt ist, wird der Verwendung von Leinenstoff wieder ein neuer Stellenwert zuteil: die hohe Qualität und die sorgfältige Herstellungsweise von Leinen wird hoch geschätzt. Um die hohe Qualität der Leinenstoffe zu garantieren wird dieser auch heute noch auf traditionellem Wege in sorgfältiger Handarbeit durch Weben und Spinnen neben der maschinellen Produktion hergestellt. In der Qualitätsabstufung unterscheidet man Halbleinen, welcher teils aus Baumwolle besteht, und Reinleinen.
Ein großer Vorteil in der Produktion von Leinenstoffen ist der geringe Chemikalieneinsatz: im Unterschied zum Baumwollanbau kann beim Flachs größtenteils auf Dünger und Pestizide verzichtet werden. Die Qualität des Flachsanbaus ist kontrolliert biologisch. Somit ist auch der edle Leinenstoff biologisch und enthält keine schädlichen, chemischen Stoffe.

Ein Leinen Kissenbezug ist eine wahre Wohltat.
Schon vor über 6000 Jahren verabeiteten die Ägypter die Flachsfasern aus den Pflanzenstengeln zu Stoffen. Es gibt etwa 15 Gattungen und 300 Arten von Leinenpflanzen. Sie sind unterschiedlich in Höhe und Verzweigung. Zur Herstellung von Stoff ist die hochgewachsene, wenig verzweigte Pflanze geeignet. In der Industrie wurde der robuste, reißfeste Stoff nach und nach von der günstigeren Baumwolle nahezu verdrängt, feiert aber bei umwelt-, gesundheits- und komfortbewussten Menschen inzwischen ein Revival.

Die Gewinnung von Flachsfasern und die Verabeitung zu einer Leinen Kissenhülle ist mit der Ernte der Pflanzen, anschließenden Rottungs- und Trocknungsprozessen um die Fasern aus dem Gewebe zu lösen und nachfolgendem Brechen und Schwingen, Spinnen und Weben aufwändig und teurer als die Produktion anderer Stoffe. Dafür tut man mit einem Kissenbezug aus Leinen nicht nur der Gesundheit, sondern auch der Umwelt einen Gefallen.
Ein Leinen Kissenbezug ist sehr formbeständig, fusselfrei und hat Dank seiner thermischen Eigenschaften von Natur aus eine kühlende und außerdem bakterienabtötende Wirkung. Die aus Flachsfasern gewebten Leinen Kissenhülle löst keine Kontaktallergien aus und ist biologisch abbaubar.

Der Kissenbezug Leinen bietet eine natürliche und ökologische Alternative.
Wohlfühlen, mit dem Kissenbezug Leinen, ist einfach einfach.

Früher haben die Menschen vor allem Stoffe aus gesponnenem Leinen verwandt. Der Flachs wurde von den Bauern selbst angebaut, geerntet und gehechelt. Es wurde daraus Leinen gesponnen, der zu schönen Leinenstoffen gewebt wurde. Es gab also damals Kleidungstücke aus Leinen. Die Handtücher, die Bettwäsche und die Decken waren aus Leinen. Auch nähten die Frauen des Hauses Leinen Vorhänge. Oftmals wurden die Leinenvorhänge oder die anderen Stücke oft mit natürlichen Farben auch eingefärbt, um etwas mehr Farbe in die Kleidung und in das Haus zu bringen.
Auch in den größeren Städten wurden später die Fenster und Nischen durch Leinen Vorhänge geschmückt. Selbst in Theatern wurden Leinen Vorhänge genutzt.
Heute kehren viele besonders gesundheitsbewusste Menschen wieder zu Leinen Stoffen zurück und hängen in ihre Wohnungen und Häuser auch wieder verstärkt Leinenvorhänge. Ein Leinen Vorhang ist nicht chemisch behandelt, er ist aus natürlichem Material und man kann sicher sein, dass er keinerlei Allergien hervorruft. Besonders Umwelt bewusste Menschen nutzen heute wieder einen Leinenvorhang an ihren Fenstern und tun auf diese Weise etwas für die Umwelt. Ein Leinenvorhang ist nicht nur gesund, sondern sieht meist auch schön aus und macht ein Zimmer sehr wohnlich. So ein Leinen Vorhang verschönert heute nicht nur ein Wohnzimmer, sondern wird auch gern in Büros verwandt.

Heißmangel

Bereits im 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts konnte die Hausfrau die Wäsche kalt mangeln. Dafür waren die beiden Rollen der Mangel mit Leinenstoff bespannt. Die großen Wäschestücke – z. B. Bettwäsche und Tischdecken – wurden exakt auf Falte gelegt, mit etwas Wasser besprenkelt und durch die mit Leinenstoff bespannten Rollen der Walze gedreht. Die Kaltmangel wurde zuerst manuell mittels Drehkurbel, später mit elektrischem Motor angetrieben. Kalt mangeln war auch Mitte bis Ende des 20. Jahrhunderts in den neuen Bundesländern sehr beliebt. In Wäschereien können Sie immer noch kalt mangeln lassen.

Mittlerweile gibt es für den Hausgebrauch die Heißmangel. Diese wird von verschiedenen Herstellern angeboten, so u.a. von Miele und Siemens. Auch eine Bügelstation kann als Heißmangel bezeichnet werden. Vor allem Leinenstoffe lassen sich sehr gut durch die Heißmangel plätten. Aber auch zum kalt mangeln ist er ideal. Leider ist sowohl das kalt mangeln als auch die Heißmangel durch das Bügeleisen weitestgehend ersetzt worden. Gerade für solche dicken Materialien wie Leinenstoff bietet sich die Heißmangel jedoch an, da hier der Anpressdruck wesentlich höher ist als durch das normale Bügeleisen. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass – wenn Sie z. B. Leinenstoff doch bügeln wollen – dieser eine längere Zeit geplättet werden muss als z. B. Baumwollstoffe. Dafür ist Leinenstoff aber wesentlich reißfester. Wenn Sie viele große Teile zu plätten bzw. bügeln haben, so lohnt sich die Anschaffung einer Heißmangel auf jeden Fall. Diese ist auch sehr leicht zu bedienen.

Das Wort Leinen stammt vom lateinischen "linum" ab und bedeutet so viel wie Faden oder Seil. Der Leinen, auch als Flachs oder Bast bezeichnet, ist zusammen mit dem Hanf eine der ältesten Nutzpflanzen der Menschheit. Archäologische Funde vom Toten Meer, aus Mesopotamien (Zweistromland) und Ägypten belegen die Nutzung von Leinen als Faserpflanze bereits in der Frühzeit. Schon vor etwa 10000 bis 12000 Jahren wurde von den Phöniziern und den Altägyptern nachweislich Flachs zur Stoffherstellung angebaut. Mumien aus der Zeit der Pharaonen wurden nach der Balsamierung in Tücher aus Leinenstoff gewickelt, die sich teilweise noch heute (nach 7000 Jahren) in gutem Zustand befinden. Das zeigt wie hochwertig und robust der Leinenstoff ist. Doch nicht nur die Faser vom Flachs wurde genutzt, sondern auch die Samen der Pflanze. Leinsamen und das daraus gewonnene Öl waren bereits vor etwa 9000 Jahren belegbar ein Teil der Nahrung der Menschen und wurden zur Herstellung von Farben und Leim verwendet. Die Nutzung von Flachs zur Fertigung von Leinenstoff ist auch in Europa schon seit vorchristlicher Zeit belegt.
Im frühen Mittelalter wurde Leinen weltweit zur bedeutendsten Nutzpflanze überhaupt. Die Kleidung aller Bevölkerungsschichten war zu dieser Zeit meist aus gewebtem Leinenstoff hergestellt. Da der Flachs gegenüber der Tierwolle große Vorteile hatte. So machte die leichte Verarbeitung sowie die guten Trageeigenschaften von Leinen ihn zur beliebten Handelsware. Bis heute ist Leinenstoff ein vielseitiges Produkt der weltweiten Textilindustrie.

Wer über hochwertige Produkte aus Leinenstoff verfügt, muss bei der Pflege einige entscheidende Punkte beachten. Nur so kann eine hohe Langlebigkeit sowie der Erhalt der vorteilhaften Eigenschaften gewährleisten werden. Kleidungsstücke und Haustextilien, welche aus Leinen bestehen, bewahren ihre Schönheit für lange Zeit.
Hierbei spielt es keine Rolle, ob diese mit Wasser oder in einer speziellen Reinigung gereinigt werden. Man sollte jedoch in jedem Fall die angegebenen Hinweise des Herstellers beachten. Dort werden Informationen über die Stärke des Garns, die Zusammensetzung des Stoffes oder die Art der Färbung festgehalten.

Die Besonderheit von Leinenstoff ist es, dass dieser mit jedem erneuten Waschgang deutlich weicher und leuchtender erscheint. Aus diesem Grund führen viele Verbraucher die essentielle Leinenpflege mit Wasser durch. Bei der Leinenpflege muss auf den charakteristischen Schimmer gesondert geachtet werden. Dieser resultiert aus einem leichten natürlichen Wachsüberzug auf dem Leinenstoff sowie der glatten Oberfläche. Die Leinenpflege bedarf gerade bei Hemden oder Kleidungsstücken einer besonders behutsamen Vorgehensweise.
Da diese meistens direkt auf der Haut getragen werden, fallen die nötigen Reinigungsintervalle deutlich kürzer aus. Bei der Leinenpflege muss unbedingt darauf geachtet werden, alle Arbeitsschritte besonders schonend auszuführen. Nur so kann der Leinenstoff anschließend mit diesen vorteilhaften Eigenschaften erhalten bleiben.
Zusätzlich muss Neutralseife und ausschließlich lauwarmes Wasser verwendet werden. Bei buntem Leinenstoff muss zudem auf eine niedrige Waschtemperatur geachtet werden. Anschließend beginnt die Leinenpflege bereits beim Auswringen der Wäsche. Hierbei sollte sanft vorgegangen und ein leichtes Anschleudern bevorzugt werden.
Bei der Trocknung der Leinen kann das Kleidungsstück in ein Frotteehandtuch gewickelt und in den heimischen Trockner gegeben werden.